NEU: ERGOTHERAPEUTISCHE MODELLE
Nutzung von MOHO, COPM und Co
In der ergotherapeutischen Praxis bilden Modelle die Grundlage für fundiertes und zielgerichtetes Handeln. Diese werden jedoch im Alltag oft nur unbewusst oder unsystematisch eingesetzt. Diese Fortbildung vermittelt die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Inhalts- und Prozessmodellen und zeigt, wie beide Arten gezielt miteinander verknüpft werden können. Anhand zentraler Modelle wie dem Model of Human Occupation und dem Canadian Model of Occupational Performance and Engagement, sowie Prozessmodellen wie dem Canadian Practice Process Framework erarbeiten die Teilnehmenden ein vertieftes Verständnis für ergotherapeutisches Clinical Reasoning.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung: Fallbeispiele, Übungen und Reflexionen unterstützen die Übertragung in den eigenen Arbeitsalltag. Ziel ist es, therapeutische Entscheidungen bewusster zu treffen, strukturiert zu begründen und die eigene Arbeit klarer zu gestalten.
INHALT:
- Grundlagen ergotherapeutischer Modelle: Begriffsklärung und Einordnung von Inhalts- und Prozessmodellen
- Zentrale Inhaltsmodelle: Aufbau, Menschenbild und Anwendung (z. B. Model of Human Occupation, Canadian Model of Occupational Performance and Engagement, Person-Environment-Occupation Model)
- Prozessmodelle in der Ergotherapie: Struktur und Ablauf therapeutischen Handelns (z. B. Canadian Practice Process Framework)
- Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Inhalts- und Prozessmodellen
- Verknüpfung beider Modellarten im ergotherapeutischen Prozess
- Anwendung auf Fallbeispiele: Analyse, Zielsetzung und Therapieplanung
- Modelle als Grundlage für Clinical Reasoning
- Reflexion und Transfer in den eigenen Arbeitsalltag
Maximale Teilnehmer:innenzahl: 18