GENDERSENSIBLE PHYSIOTHERAPIE
Gendersensible Medizin berücksichtigt den Einfluss geschlecherspezifische Faktoren in Prävention, Entstehung, Diagnose, Therapie und Erforschung von Erkrankungen. Gesundheit und Krankheit begriffen als ein Ergebnis komplexer Wechselwirkungen von Biologie und Sozialisation. Dabei geht es nicht nur um Frauengesundheit und Männergesundheit. Denn es ist die Berücksichtigung von Diversitätskriterien und intersektionalen Verschränkungen, die die Gesundheitsforschung und -versorgung verbessert.
Es braucht "eine geschlechtersensible Physiotherapie", lautet die Forderung namhafter Expert:innen. Vermittelt wird Wissen, um die Therapie wirksamer zu gestalten, um Symptome gezielter einordnen zu können und therapeutische Maßnahmen bewusster auf andere Geschlechter und Alter der Patient:innen anpassen zu können. Ziel ist es, dass alle Diversitätsaspekte berücksichtigt werden, damit für keine Menschen Nachteile in der Versorgung entstehen und somit die Qualität der Gesundheitsversorgung in allen Disziplinen verbessert wird. Für die Praxis: Sicherheit im Umgang mit allen Patient:innen als Grundlage für eine gelingende Therapie
Maximale Teilnehmer:innenzahl: 18