NEU: NERVALE DYSFUNKTIONEN WÄHREND FUNKTIONELLER BELASTUNG
COMBINED ASSESSMENT & TREATMENT OE UND HWS
Nerven müssen auf dem Weg zum Zielorgan durch zahlreiche anatomisch prädisponierte Engstellen ziehen, an denen es häufig zu funktionellen Störungen kommen kann. Typische klinische Bilder sind dabei unter anderem das Karpaltunnelsyndrom, zervikale Reizsyndrome, Thoracic Outlet- und Chronic Exertional Compartment Syndrom (CECS). Ziel des Kurses ist es, Symptome solcher nervalen Funktionsstörungen zu erkennen und die jeweiligen Engstellen zu identifizieren.
Im praktischen Teil werden Mobilisationen und neurodynamische Techniken erarbeitet, um das mechanische Interface zu beeinflussen und das Gleiten der Nerven zu verbessern. Die Mobilisationen verstehen sich dabei als integrativer Ansatz, der Elemente aus Spiraldynamik©, Triggerpunktbehandlung und Neurodynamik kombiniert, jedoch nicht in klassisch isolierter Form, sondern als miteinander verknüpfte klinische Herangehensweise. Ergänzend werden aktive, alltagsnahe Bewegungsstrategien vermittelt – von gezielten Segment- und Gelenkbewegungen bis hin zu funktionellen Ganzkörpermustern wie Gehen. Dabei werden insbesondere Armpendel, Scapula-/Thoraxdynamik und Brustkorbdynamik genutzt, um das neurale Gleiten in natürliche Bewegungsabläufe zu integrieren, um die erreichte Funktion zu stabilisieren und das Interface langfristig belastbar zu halten.
Maximale Teilnehmer:innenzahl: 18